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Begriff der Paramentik
Paramentik wird der reflektierte, systematische Umgang mit Paramenten genannt. Sie ist in Wissenschaft und Lehre eine akademische Disziplin, die im Bereich der praktischen Theologie angesiedelt ist und sich mit der Gestaltung liturgischer Kleider und gottesdienstlicher Textilien befasst.
Weiter beschäftigt sich die Paramentik mit der sachgemäßen Ausgestaltung von Kirchen, insbesondere mit Altar und Kanzel. Erkenntnisse und Überlegungen aus der Ästhetik, der Liturgik und der christlichen Kunst fließen in die Paramentik mit ein.
Mit Paramentik kann auch eine Werkstatt bezeichnet werden, die sich auf die Entwicklung, das Design und die Herstellung von Paramenten spezialisiert hat.
Gegenstände, mit denen sich die Paramentik beschäftigt, sind die Materialkunde (vorwiegend natürliche Materialien), die Farbpsychologie, das Kirchenjahr und der liturgische Kalender, die Herkunft und Entwicklung liturgischer Kleidung, die Geschichte der Paramentik, u.a.
Die praktische Paramentenkunde gibt Auskunft und Anweisungen über die Anfertigung der Paramente, die Herstellung von Spitzen und Stickereien und dergleichen.
Priester sollten wenigstens das Wichtigste aus der Paramentik wissen, weil hauptsächlich ihnen die Sorge für die Paramente, deren Neuanschaffung, Aufbewahrung und Restaurierung obliegt, sodann auch, um in der Katechese die Gläubigen bei der Erklärung der heiligen Messe und anderer gottesdienstlicher Funktionen gegebenenfalls über die liturgischen Paramente und ihre Bedeutung belehren zu können.
Auf diesen Seiten informieren wir Sie insbesondere über Beiträge, die unser Paramentenhaus am Kapellenplatz in Kevelaer sowie unsere Partnerfirma Stadelmaier für die Entwicklung der Paramentik in der Vergangenheit geleistet haben und heute noch leisten.
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